REMASOL® JUS-DIP™ – EINE FALLSTUDIE


Einführung

Jus-Dip ist ein bereits optimiertes suspendiertes Schlickersystem, bei dem kein anhaltendes Rühren erforderlich ist. Es bietet außerdem eine Reihe weiterer Vorteile:

  • Ausgezeichnete Wachshaftung
  • Kann sowohl als Primär- als auch als Sekundäreschlicker verwendet werden
  • Ausgezeichnete Schlickerhaltbarkeit
  • Enthält eine Schalentrockenheitsanzeige
  • Funktioniert ausgezeichnet unter nicht so idealen Trocken-, Umwelt- und Verarbeitungsbedingungen

Einfach zu verwenden

Das System auf Basis von kolloidaler Kieselerde wurde vorformuliert, so dass Sie direkt in die Trommel eintauchen können. Da der Schlicker bereits gemischt geliefert wird, entfällt das zeitraubende Einrichten oder die Notwendigkeit, auf die Stabilisierung des Schlickers zu warten. Die Trommel muss einfach zu Beginn des Tages gerührt werden, damit der Schlicker zum Eintauchen optimiert bleibt.

Der Schlicker enthält außerdem ein Benetzungsmittel und einen Entschäumer, damit der Schlicker relativ wenig technische Ausrüstung und Kenntnis benötigt. Jus-Dip enthält Remet® Sci-Dry™, einen Zusatz, der einen optischen Hinweis bietet, wenn die Schalen trocken genug für die nächste Schicht sind.

Nach Abschluss des Eintauchens decken Sie einfach den Schlicker ab, damit er zur nächsten Nutzung bereit steht, was sich weder auf die Lebensdauer des Schlickers noch die Qualität der erzeugten Schalen auswirkt.

Jus-Dip im Einsatz

Jus-Dip wurde bei einer Kunstschule eingeführt, um drei Probleme zu lösen:

  1. Platzmangel für die Schaleninfrastruktur
  2. Einricht- und Stabilisierungszeiten vor der Nutzung
  3. Reduzierung der Aussetzung gegenüber Hochtemperaturmaterialstaub während der Schlickerzubereitung

Platzmangel

Die Schule verfügt über einen kleinen Keramikraum mit rotierendem Tank. Dieser Raum kann nur von jeweils 1 Gruppe auf einmal genutzt werden. Die Möglichkeit, direkt in die Trommel einzutauchen, würde der Schule ermöglichen, einen zweiten Raum als Keramikraum auszustatten, ohne einen weiteren Schlickertank kaufen zu müssen. Außerdem könnte jeder geeignete Raum zeitweilig zum Keramikraum werden, indem lediglich eine Trommel Jus-Dip hinzugefügt wird.

Einrichtzeit

Das Einrichten und Stabilisieren des Schlickers kann einen zeitraubenden Vorgang darstellen und erfordert gewisse technische Kenntnisse. Mit Jus-Dip besteht das Einrichten lediglich darin, die Trommel aufzustellen, den Deckel zu entfernen und den Schlicker vor dem Gebrauch zu rühren. Der Schlicker muss dann nur vor dem ersten Gebrauch des Tages gerührt werden, nach Beendigung der Arbeit mit dem Schlicker wird einfach der Deckel wieder aufgesetzt. Eintauchen direkt in die Trommel bringt den weiteren Vorteil, dass beim Schlickerwechsel kein Tank gereinigt werden muss.

Die Einrichtung

  • Die Trommel wurde im Eckstudio aufgestellt.
  • Der Inhalt der Trommel wurde gründlich gemischt um sicherzustellen, dass sich kein Schlicker während des Transports gesetzt hat.
  • Das Studio besaß nicht gerade ideale Trocknungsbedingungen
  • Jus-Dip wurde als Primär- und Sekundärschlicker verwendet
  • Die folgenden Schichten kamen zum Einsatz:
    • Remasil® 50 30/60 x 2 Schichten
    • Remasil® 50 16/30 x 3 Schichten
    • Versiegelung x 1 Schicht

JD Image 3Im Gebrauch

Der Schlicker bedurfte minimaler Einrichtzeit und war nach einer Minute Rühren gebrauchsfertig.

Die Studenten musste eine Reihe verschiedener Wachsteile verschalen, wobei einige ihre Werkstücke direkt in die Trommel eintauchten und andere den Schlicker mit Pinseln auftrugen. Der Stuck wurde mit einem Sieb aufgetragen, wonach die Werkstücke zum Trocken liegen gelassen wurden. Sci-Dry bot einen einfachen optischen Hinweis, wann jede Schicht getrocknet war.

Die Studenten trugen sechs Schichten in 3 Tagen auf, bevor sie eine Versiegelungsschicht auftrugen. Die Schalen wurden dann vor dem Brennen 24 Stunden austrocknen gelassen. Das Entwachsen fand über einem Dampfbad und Stichflamme statt.

Die Ergebnisse

Die fertigen Schalen wiesen gute Festigkeit während des Brenn- und Entwachsvorgangs auf.

Die Studenten und Lehrer waren mit den fertigen Gussteilen sehr zufrieden und setzen die Verwendung von Jus-Dip in ihrem Studio fort.

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Carmarthen School of Art Sculpture Dept, Coleg Sir Gar

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